Kinderschutzbund: Ehrenamtliche in Klausur

Mitte Oktober trafen sich die Ehrenamtlichen des Kinderschutzbundes Dillingen zu einer zweitägigen Klausur in Horgau. Als Referentin konnte der Kinderschutzbund Christine Pillhofer gewinnen, Sie war knapp 20 Jahre als Lehrerin tätig und arbeitet inzwischen als Traumapädagogin, Systemische Beraterin und Therapeutin.
Ein wichtiges Anliegen des Kinderschutzbundes ist die „Hilfe zur Selbsthilfe“, indem die Stärken der Hilfesuchenden gefördert werden. So war es eine willkommene Erfahrung der Teilnehmer sich wieder einmal der vielen eigenen Stärken und der persönlichen Einzigartigkeit bewusst zu werden. Pillhofer betonte, dass die Kenntnis über die eigenen Stärken das Selbstbewusstsein fördere und einen besseren Umgang mit problematischen Situationen ermögliche.
Ein weiterer Schwerpunkt in den zwei Tagen war die intensive Beschäftigung mit den vielfältigen Veränderungen, denen sich eine Familie heutzutage stellen muss. Die Fragestellung war, wie der Kinder-schutzbund die Familien in ihren Nöten weiterhin hilfreich unterstützen kann. In den lebhaften Diskussionen herrschte die einhellige Meinung vor, dass alle Eltern das Beste für ihre Kinder wollen und nie-manden geholfen ist, die Familie zu kritisieren, soweit das Kindeswohl gewahrt ist. Dem Kinderschutzbund ist es schon immer ein Anliegen jegliche Hilfe als Angebot anzubieten, niemandem soll etwas übergestülpt werden. Ob und in welchem Umfang Hilfe angenommen wird, liegt in der freien Entscheidung der Eltern. Der intensive persönliche Austausch zwischen den Teilnehmern, die vielen gemeinsamen Übungen und das Arbeiten in Kleingruppen erzeugten ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl. pm
