Hilfe zur Selbsthilfe

Kin­der­schutz­bund: Ehren­amt­li­che in Klau­sur

Gruppenfoto von Ehrenamtlichen des Kinderschutzbundes waehrend einer Klausurtagung in Horgau.
Zu einer erfolg­rei­chen Klau­sur kamen Ehren­amt­li­che des Kin­der­schutz­bun­des in Hor­gau zusam­men. Im Bild: 1. Rei­he unten v.l.n.r.: Irm­gard Sei­ler-Kest­ner, Peter Titze, Gabi Titze, Moni­ka Grim­min­ger, Agnes Bren­ner, 2. Rei­he v.l.n.r.: Gun­de Hart­mann, Hil­de­gard Grün­wald, Olga Rit­ter, Bir­git Erd­le, Sil­via Schnei­der, 3. Rei­he v.l.n.r.: Hubert Probst, Bri­git­te Rut­hardt, Chris­ta Steber, Chris­tia­ne Pill­ho­fer, Irm­grad Michl, Maria Sai­ler, Son­ja Hefe­le-Böhm, Chris­ta Roth-Hil­le, Ange­li­na Mörzl. Nicht im Bild: Bär­bel Len­zer, Wal­bur­ga Wink­ler.

Mit­te Okto­ber tra­fen sich die Ehren­amt­li­chen des Kin­der­schutz­bun­des Dil­lin­gen zu einer zwei­tä­gi­gen Klau­sur in Hor­gau. Als Refe­ren­tin konn­te der Kin­der­schutz­bund Chris­ti­ne Pill­ho­fer gewin­nen, Sie war knapp 20 Jah­re als Leh­re­rin tätig und arbei­tet inzwi­schen als Trau­ma­päd­ago­gin, Sys­te­mi­sche Bera­te­rin und The­ra­peu­tin.

Ein wich­ti­ges Anlie­gen des Kin­der­schutz­bun­des ist die „Hil­fe zur Selbst­hil­fe“, indem die Stär­ken der Hil­fe­su­chen­den geför­dert wer­den. So war es eine will­kom­me­ne Erfah­rung der Teil­neh­mer sich wie­der ein­mal der vie­len eige­nen Stär­ken und der per­sön­li­chen Ein­zig­ar­tig­keit bewusst zu wer­den. Pill­ho­fer beton­te, dass die Kennt­nis über die eige­nen Stär­ken das Selbst­be­wusst­sein för­de­re und einen bes­se­ren Umgang mit pro­ble­ma­ti­schen Situa­tio­nen ermög­li­che.

Ein wei­te­rer Schwer­punkt in den zwei Tagen war die inten­si­ve Beschäf­ti­gung mit den viel­fäl­ti­gen Ver­än­de­run­gen, denen sich eine Fami­lie heut­zu­ta­ge stel­len muss. Die Fra­ge­stel­lung war, wie der Kin­der-schutz­bund die Fami­li­en in ihren Nöten wei­ter­hin hilf­reich unter­stüt­zen kann. In den leb­haf­ten Dis­kus­sio­nen herrsch­te die ein­hel­li­ge Mei­nung vor, dass alle Eltern das Bes­te für ihre Kin­der wol­len und nie-man­den gehol­fen ist, die Fami­lie zu kri­ti­sie­ren, soweit das Kin­des­wohl gewahrt ist. Dem Kin­der­schutz­bund ist es schon immer ein Anlie­gen jeg­li­che Hil­fe als Ange­bot anzu­bie­ten, nie­man­dem soll etwas über­ge­stülpt wer­den. Ob und in wel­chem Umfang Hil­fe ange­nom­men wird, liegt in der frei­en Ent­schei­dung der Eltern. Der inten­si­ve per­sön­li­che Aus­tausch zwi­schen den Teil­neh­mern, die vie­len gemein­sa­men Übun­gen und das Arbei­ten in Klein­grup­pen erzeug­ten ein star­kes Zusam­men­ge­hö­rig­keits­ge­fühl. pm