
Wie wichtig das Spielen für Kinder ist, darauf weist der Kinderschutzbund aus Anlass des Tages der gewaltfreien Erziehung hin.
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Erziehung braucht keine Gewalt
Am 30. April war Tag der gewaltfreien Erziehung.
Region „Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.“ (Friedrich von Schiller)
Der Tag der gewaltfreien Erziehung beinhaltet auch, dass Kinder in einem gesunden Umfeld aufwachsen können. Dazu gehört auch das Spielen.
Das Recht auf Spielen ist ein Kinderrecht. Es steht in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention: Kinder haben ein Recht auf Ruhe, Freizeit, Spiel sowie auf Teilnahme am kulturellen und künstlerischen Leben. Im Kinder‑, Jugend- und Behindertenbereich plant die Bundesregierung rund acht Milliarden einzusparen, das lässt zuallererst darüber bangen, dass das so wichtige zweckfreie Spiel und die dazu nötigen Freiräume empfindlich eingeschränkt werden könnten. Wieder ginge ein großes Stück mehr an menschlicher Kreativität und Freiheit verloren – zugunsten von übermäßigem Konsum der sozialen Medien. Wichtig dabei: Spielen ist nicht nur „Zeitvertreib“, sondern elementar wichtig für Entwicklung, Lernen, Erholung, soziale Beziehungen und Wohlbefinden. Der UN-Kinderrechtsausschuss betont, dass Spiel freiwillig und eigenständig sein soll und Kinder dafür zugängliche, sichere und anregende Räume brauchen.
Taxispark in Dillingen: Familienfest im Juli
Im Taxispark der Stadt Dillingen befindet sich der Platz der Kinderrechte. Am Familienfest im Juli jeden Jahres bietet dort der Kinderschutzbund verschiedenes zum Basteln und Spielen an. (pm)
Quelle: Dillingen extra vom 02.05.2026
